Hanf, Cannabis, Marihuana – was ist der Unterschied?

Ist das alles das Gleiche?

Wenn wir die Wörter Hanf, Cannabis oder Marihuana hören, denken die meisten vermutlich an das Gleiche: Rauschmittel. Wir wollen diese Begriffe einmal differenziert betrachten und euch aufzeigen, was in dieser Pflanze eigentlich alles steckt.

Cannabis ist eigentlich nur der lateinische Name für Hanf, der in vielen Ländern allgemein für Hanfpflanzen verwendet wird. Als Marihuana bezeichnet man dagegen die getrockneten Blüten der weiblichen Hanfpflanze. Richtig gehört, es gibt weibliche und männliche Hanfpflanzen.

Unterschied männlich – weiblich

Die weiblichen Hanfpflanzen entwickeln Blüten – das stark THC-haltige (Tetrahydrocannabinol), getrocknete Cannabis (6-20%) = Marihuana. Die männliche Pflanzen hingegen produzieren keine Blüten und enthalten daher deutlich weniger THC (< 1%). Sie können jedoch die Produktion von THC in den weiblichen Pflanzen beeinflussen. Werden diese von den männlichen befruchtet, entstehen Samen anstatt Cannabis. Diese Samen enthalten kein THC und finden aktuell immer häufiger als Nahrungsmittel Anwendung. Die männlichen Pflanzen werden hauptsächlich für den Textilbereich genutzt, da deren Fasern feiner und weicher sind und damit die beste Qualität besitzen.

Cannabis indica und Cannabis sativa

In der Wissenschaft sind vorrangig zwei Hanfsorten bekannt. Die erste Sorte ist die Cannabis indica aus dem südasiatischen Raum. Aufgrund ihrer geringen Größe und ihrem hohen THC-Gehalt, wird sie vor allem als Rauschmittel genutzt. Die zweite Art ist Cannabis sativa, die eher aus den westlichen Regionen stammt. Sie wächst deutlich höher als die Cannabis indica und hat einen deutlich geringern THC-Gehalt, wodurch gerade diese Sorte heute als Nutzpflanze dient.

 

Quellen:

https://hanfverband.de/faq/was-ist-der-unterschied-zwischen-hanf-cannabis-haschisch-und-marihuana
http://web4health.info/de/answers/add-cannabis-types.htm

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