Pflege-Tipps für Deine Bettwäsche / So bleibt sie schön und gemütlich

 

Saubere und gut riechende Bettwäsche - damit schläft es sich doch gleich viel besser! Doch bei der Pflege deiner Bettwäsche solltest du einige Punkte beachten. Wir räumen mit alten Mythen auf und zeigen dir, wie du lange etwas von deiner Bettwäsche hast.

1. Vorbereitung ist alles!

Wenn möglich, zumindest bei neuer Bettwäsche, darauf achten, diese nach Farbe zu sortieren. Nicht nur hell und dunkel, sondern auch farbige Bettwäsche separat waschen. Einige Textilien geben sogar nach Jahren noch Farbe ab – dann wird aus dem schönen weißen Bettlaken schnell ein rotes. Selbst erlebt!
Solltest du Bettwäsche aus unterschiedlichen Materialien haben, empfiehlt sich, diese auch separat zu waschen. Schau dir dazu die Pflegeetiketten an und welche Temperaturen empfohlen werden.
Dreh deine Bettwäsche auf links. Das schont nicht nur die Farben, sondern verhindert auch Pilling.
Halte Knöpfe und Reißverschlüsse immer geschlossen. So verhinderst du, dass sich andere Textilien darin verfangen oder beschädigt werden

2. Flecken vorbehandeln

Flecken auf Bettwäsche kommen hin und wieder vor. Da Bettwäsche häufig bei 40°C und mehr gewaschen wird, können unbehandelte Flecken schnell „eingewaschen“ werden und lassen sich später schwer entfernen. Deshalb solltest du schnell handeln und darauf achten, um was für Flecken es sich handelt. Bspw. Blutflecken sollten immer mit kaltem Wasser und etwas Seife oder Waschmittel entfernt werden. Kein heißes Wasser! Dieses bindet die Eiweiße und unschöne Flecken bleiben zurück (das gleiche gilt für Spermaflecken). Lebensmittel- oder Urinflecken solltest du mit Gallseife behandeln. Einreiben, einweichen lassen und ausspülen. Danach wie gewohnt waschen. Erbrochenes zuerst unter fließendem Wasser ausspülen, den Fleck mit Waschmittel oder Gallseife einreiben, ausspülen und anschließend waschen.

3. Die Waschmaschine nicht zu voll beladen

Wird die Waschmaschine zu voll beladen, können Wasser und Waschmittel nicht an alle Stellen des Textils reichen und die Bettwäsche wird nicht richtig sauber. Da sie sich außerdem stark mit Wasser vollsaugt und mehr Gewicht erreicht, kann der Stoff durch intensive Reibung beschädigt werden. Wenn du sie nur zur Hälfte oder etwas mehr befüllst, kann sich die Bettwäsche locker in der Waschmaschine bewegen und knittert weniger.

4. Die Wahl des Waschmittels

Viele empfehlen Flüssigwaschmittel ohne Bleichmittel. Für bestimmte Materialien ist ein gutes Vollwaschmittel vorteilhaft. Achte darauf, welches für deine Bettwäsche geeignet ist und gib es direkt zur Wäsche. Aber nicht zu viel! Je mehr du zur Wäsche gibst, desto schlechter reinigt es die Bettwäsche. Paradox, oder? Außerdem ist zu viel Waschmittel schlecht für die Umwelt, da mehr Wasser benötigt wird, um das Waschmittel auszuspülen.

Verzichte unbedingt auf Weichspüler, da dieser die Saugfähigkeit der Bettwäsche verringert. Außerdem enthalten die meisten Weichspüler unnötige Duftstoffe, die nicht nur ungesund sind, sondern ebenso der Umwelt schaden.

5. Das richtige Waschprogramm / Temperatur einstellen

Um das richtige Waschprogramm zu finden, schau dir das Pflegeetikett deiner Bettwäsche genau an. Auch wenn generell empfohlen wird, Bettwäsche bei 60°C zu waschen, damit sie hygienisch rein wird, so gilt das nicht für jedes Material. Oft wird sogar ein Feinwaschprogramm angegeben und Temperaturen bis zu 40°C. An diese Vorgaben solltest du dich halten, dann hast du auch länger etwas von deiner Bettwäsche.

6. Schleudergang

Achtest du auf die Umdrehungszahl beim Waschen? Nein? Dabei ist diese sehr wichtig. Empfindliche Stoffe können durch einen zu hohen Schleudergang sehr aneinander reiben und schnell an Qualität verlieren. Besonders moderne Maschinen haben sehr hohe Umdrehungszahlen von 1400. Wähle daher einen Schleudergang von 800 – 1000. Das schont die Materialien.

7. Bettwäsche richtig trocknen

Am besten und schonendsten trocknest du deine Bettwäsche an der Luft – noch besser draußen auf dem Balkon oder im Garten, wenn möglich. Achte bei bunter oder dunkler Bettwäsche darauf, sie auf links zu ziehen, sollte sie direkt in der Sonne hängen.  Solltest du deine Bettwäsche lieber im Trockner trocknen, wähle ein kurzes Programm mit niedriger Temperatur. Vorher solltest du aber noch einen Blick ins Pflegeetikett werfen – nicht alle Materialien gehören in den Trockner! Im schlimmsten Fall kann der Stoff einlaufen oder Applikationen wie Knöpfe beschädigt werden.

8. Regelmäßig wechseln

Deine Bettwäsche solltest du regelmäßig wechseln – am besten alle 14 Tage bis drei Wochen. Und im Sommer häufiger als im Winter, da wir in heißen Nächten automatisch mehr schwitzen. Solltest du unter Allergien leiden, ist das regelmäßige Wechseln und Waschen essentiell, um schlimmere Folgen zu vermeiden.

9. Bettwäsche bügeln?

Grundsätzlich kannst du deine Bettwäsche bügeln – unter Beachtung der Angaben im Pflegeetikett. Aber macht das noch jemand? Zudem kannst du dir das sparen, wenn du den vorherigen Tipps folgst. Bestimmte Materialien wie Leinen und Hanf leben außerdem von der natürlichen Knitterstruktur, die sich spätestens nach der ersten Nacht wieder zeigt. Hier lohnt sich bügeln also nur bedingt. Aber: Bügeln kann durch die starke Hitze letzte Keim abtöten. Empfehlenswert nach Krankheit oder Erkältung.

10. Tipps für Allergiker

Leidest du an einer Allergie, solltest du dir geeignete Bettwäsche besorgen, die antiallergen ist und einen guten Feuchtigkeitsaustausch hat (u.a. https://elzbag.com). Wie oben beschrieben, ist auch der regelmäßige Wechsel der Bettwäsche besonders wichtig. Außerdem solltest du weitere Rahmenbedingungen wie Staubfänger (Regale, Stoffe, Teppiche etc.), Pflanzen und ausreichende Luftfeuchtigkeit beachten.

11. Die Umwelt schonen

Waschmaschinen haben trotz guter Energiewerte einen hohen Verbrauch, da wir neben Kleidung auch Bettwäsche häufig waschen müssen. Mit einfachen Tipps und Hausmitteln kannst du nicht nur sparen, sondern auch die Umwelt schonen. Statt Weichspüler kannst du etwas Zitronensäure ins Wasser mischen oder einen Schuss Apfelessig hinzugeben. Waschpulver ist zudem umweltfreundlicher als flüssiges Waschmittel (s.o). Und sollte einmal Bleichmittel nötig sein, gib etwas Soda hinzu. Manchmal reicht es auch aus, deine Textilien an der frischen Luft auszulüften. Hanf ist beispielsweise antimikrobiell und lässt keine Bakterien an sich haften. Auch Gerüche haben keine Chance. Kurz an die frische Luft, riecht dein Textil wieder wie neu.

Auf der Suche nach neuer Bettwäsche?

Seine Bettwäsche so lange wie möglich zu nutzen, ist umweltfreundlicher und schon den Geldbeutel. Vielleicht hast du aber noch Bettwäsche im Schrank, die bereits ziemlich verschlissen ist oder die teilweise aus Polyester besteht. Zeit, dir schöne und gleichzeitig nachhaltige und gesunde Bettwäsche zuzulegen. In unserem Shop findest du kuschelige Bettwäsche und Spannbettlaken aus reinem Hanf – made in Germany. Viel Spaß beim Entdecken!

 

 

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